Projektübersicht

Unser Ziel ist das Retten von Leben! Mit Drohnentechnik können wir junge Rehkitze und andere Wildtierarten retten und vor dem sicheren Mähtod bewahren.

Wir bieten Landwirten im Stadtgebiet Oldenburg nicht nur das Retten von Rehkitzen und sonstigen Wildarten an, sondern auch beispielsweise die Suche nach entkommenen Nutztieren oder entlaufenden Haustieren.

Kategorie: Umwelt- und Tierschutz
Stichworte: Rettung, Oldenburg, Drohne, rehkitz, Wildtierrettung
Finanzierungs­zeitraum: 15.09.2020 07:20 Uhr - 09.12.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: September bis Dezember 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Jedes Jahr im Mai/Juni steht die erste Mahd bevor und so heißt es: „Mission Wildtierrettung“.
Eine große Gruppe ehrenamtlicher Helfer ( Landwirte, Jäger und andere Naturschützer) organisiert durch die Jägerschaft Oldenburg - Stadt, zum Teil mit Unterstützung ihrer ausgebildeten Spürnasen, haben sich in der „Drohnengruppe Wildtierrettung“ zusammengefunden und stehen bereit, die zu mähenden Wiesen nach Rehkitzen abzusuchen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Trotz aller Sorgfalt und Genauigkeit können nicht immer alle von der Ricke abgelegten Kitze im hohen Gras gefunden werden. Durch den teils mannshohen Bewuchs und die in den ersten Wochen fehlende Witterung (Geruch) der Kitze bleiben diese manchmal selbst den besten Hundenasen verborgen. Wenn dann moderne Mäher mit Schnittbreiten von 15 Metern und mehr in der Breite bei vollem Arbeitstempo die Wiesen bodennah mähen, ist er unvermeidbar – der hundertfache Mähtod der kleinen Kitze, die in ihren ersten Lebenswochen über keinerlei Fluchtinstinkt verfügen. Aber auch Hase, Fasan und andere Bodenbrüter sind dem Mähtod ausgesetzt.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Mit Hilfe einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, werden die betroffenen Wiesen überflogen und so die Orte lokalisiert, an denen die jungen Kitze und andere Wildtierarten sich im hohen Gras verstecken. Dies geschieht schneller, punktgenauer und zuverlässiger als jede Suche durch Mensch und Hund.
Die von der Drohne erkannten Kitze und andere Wildtiere werden von den Helfern in Sicherheit gebracht.
Unser Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Das Absuchen der Wiesen mit Drohnen und den Wärmebildkameras zur Rettung von Wildtieren, bieten wir ehrenamtlich an.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für den Start ist der Kauf von 1 Drohne geplant. Als Modell haben wir uns für den Wildlife Explorer 2.0 entschieden. Der Copter bietet neben vielen technischen Vorteilen auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch seine vielen Zusatzoptionen hätten wir auch die Möglichkeit, später unser Tätigkeitsfeld zu erweitern. Die verbaute Wärmebildkamera bringt uns dazu in die Lage, die Felder und Wiesen aus größeren Höhen zu überfliegen, was die Effizienz erhöht. Um möglichst viele Felder abfliegen zu können, werden auch noch zusätzliche Akkus angeschafft um eine lange Einsatzzeit zu gewährleisten. Zusätzliches Zubehör wie Funkgeräte, Warnschutzwesten werden ebenfalls von diesen Mitteln finanziert. Bei einer Überfinanzierung werden wir die Mittel dazu einsetzen, zusätzliche Drohnen zu erwerben, da wir nur so in einem kurzen Zeitraum möglichst viele Flächen absuchen können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt Wildtierrettung stehen die ehrenamtlichen Mitglieder, welche aus Landwirten, Jägern, Grundstückseigentümern und andere Naturschützer, sowie interessierten Privatleuten im Stadtgebiet Oldenburg bestehen. Als Schirmherr und Projektantragssteller dient die Jägerschaft Oldenburg – Stadt.